Die Serie "500 Ideen" von Simon Krebs behandelt vielschichtige, gesellschaftliche Themen. Sie regt zum nachdenken an. Über das Arbeiten, über Meditation, über Listen, Sammlungen und Archive oder über den Unterschied zwischen Qualität und Quantität. Die vereinfachte Form eines Gesichts lässt sich als Idee, im Sinne Platons, als "ein immer Seiendes, das in den vielen Einzelnen zur Darstellung kommt," quasi als eine Suche nach dem Durchschnitt, verstehen. In der Essenz geht es um den Unterschied, die Differenz. Denn die Bilder sind, wie wir Menschen, alle recht ähnlich. Die Meisten von uns haben eine Nase und zwei Augen. Aber je genauer das Raster definiert ist, desto interessanter wird was aus dem Raster fällt.